Wer darf alles mitmachen?

Mitglied im Verein selbst kann jeder werden. Die Mitgliedschaft ist altersunabhängig.
Das Alter für Teilnehmer ist vom sechsten bis zum achtzehnten Lebensjahr, wobei wir die Teilnehmer in verschiedene Altersgruppen einteilen: 6-8 Jahre, 9-11 Jahre, 12-14 Jahre und 15 bis 18 Jahre.
Dies sind grobe Richtlinien, die wir auch mal biegen, sollten z.B. Kinder unterschiedlichen Alters in eine Gruppe gemeinsam teilnehmen wollen.

Was kostet mich die Teilnahme?

Die Teilnahme an den Projekten selbst ist für Kinder kostenlos.
Bei Eintritt in den Verein, werden folgende Jahresbeiträge fällig:

  • Kinder bis 14 Jahre sind beitragsfrei
  • Ordentliches Mitglied €50,–
  • Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose €35,–
  • Fördermitglieder, ab €20,–
  • Ehrenmitglieder (können nur von der Mitgliederversammlung ernannt werden) sind beitragsfrei

Mitgliedsanträge befinden sich hier im Download Bereich oder können unter Info@ussvision.de jederzeit per Mail angefordert werden.

Bleiben Eltern bei einer Mission dabei?

Nein. Die Kinder gehen mit ihren Missionsleitern alleine auf Entdeckungstour und werden zu einem späteren ausgemachten Termin von den Eltern wieder abgeholt. Wir wollen, dass sich Kinder frei in der Gruppe bewegen und entwickeln können. Ausnahme ist es, falls ein Kind durch eine Behinderung einen speziellen Betreuer benötigt.

Was passiert genau bei den „Missionen“?

Jede Mission beginnt für die Teilnehmer im Raumschiffsimulator als Mitglied der Raumschiffcrew. Über den Hauptbildschirm, erhält die Crew eine Aufgabe, die Mission, die es zu erledigen gilt. Die Missionen selbst sind durch Pädagogen und Fachpersonal nach einem ausgeklügelten pädagogischen Lernprozess erstellt. Ziel ist es diese Missionen im Team zu bewältigen, denn nur gemeinsam können Ziele erreicht werden.

Desweitern erhalten alle Teilnehmer bei Missionsende eine Urkunde und ggfs. sogar eine Teilnahmebescheinigung (z.B. für den Erste Hilfe Kurs), die rechtlich anerkannt sind, da sie von Fachpersonal mit Genehmigung der Urkundenausstellung geschult werden.

Besteht eine erhöhte Gefahr für mein Kind bei den „Missionen“?

Nein. Die Kinder sollen spielen und dabei was lernen. Eine hundertprozentige Sicherheit, dass mal ein Kind verletzt wird, weil es z.B. stolpert und hinfällt, gibt es natürlich nicht, aber die Kinder hantieren nicht mit gefährlichen Gegenständen, Chemikalien oder sonstigen Materialien. Bei uns gilt immer die „safety first“ Regel, in der wir mit Sicherheit Kindern keinerlei Gefahren aussetzen. Verbandszeug und Ersthelfer sind zudem immer in Reichweite.

Mein Kind benötigt regelmäßige Medikamenteneinnahme. Wird das gewährleistet?

Auch das ist kein Problem. Bitte teilen sie dieses vor Missionsbeginn dem Fachpersonal mit und überreichen sie uns eine unterschriebene Medikamentenausgabegenehmigung mit Angabe der einzunehmenden Medikamente, dem Zeitpunkt der Einnahme und der Einnahmedosis mit. Ein Mitglied der Betreuercrew, wird sich dann um die rechtzeitige Einnahme der Medikamente kümmern.

Man hört in den Medien immer wieder von sexuellen Übergriffen bei Kindern? Wie ist mein Kind bei ihnen geschützt?

Der Schutz und die Sicherheit unserer zu betreuenden Kindern, liegt uns sehr am Herzen, weshalb wir uns selbst hohe Qualitätsstandards auferlegen. Jedes unserer Mitglieder, das mit Kindern arbeiten, muss ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis beim Vorstand des Vereins vorlegen. Diese zeigen wir auf Wunsch auch gerne vor. Des weiteren achten wir darauf, dass die Gruppen immer zusammen bleiben und kein Kind einzeln unterwegs ist. Als Ansprechpartner für die Kinder haben wir auch zwei Jugendwarte (männlich und weiblich), die speziell geschult werden auf „Warnhinweise“ und Verhaltensstörungen bei Kindern zu achten. Auch der Rest der Crew wird durch entsprechende Meetings immer sensibilisiert, damit es eine dauerhafte Qualitätssicherung in diesem Bereich gibt.

Die Crew des U.S.S. Vision tragen Ränge. Hat das was mit Militär zu tun? 

Nein. Das United Starship Vision ist ein reines Forschungsschiff für Kinder und Jugendliche. Es gibt zwei Gründe warum in der Crew Ränge vergeben sind. Zu einem, haben wir die Rangordnung für unsere „erwachsene“ Crew. Jeder hat bei uns eine Aufgabe und damit verbundene Verantwortungsbereiche, ähnlich gestaffelt wie in einem ganz normalen Unternehmen. Auch dort gibt es den Chef, die Bezirks- und Abteilungsleiter, deren Vertreter usw. Die Ränge helfen intern und extern bessere Übersicht zu erlangen und Ansprechpartner der einzelnen Bereiche besser zu identifizieren. Unterstützt wird dieses nach Vorbild von Star Trek, mit den unterschiedlichen Farben der Uniformen. Rot steht für den Kommando Bereich (Organisation, Planung u.a.), blau für alle Bereiche der Wissenschaft (Naturwissenschaften, Theologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften u.a.) und gelb für den technischen Bereich (IT, Bau- und Ingenieurswesen) sowie ein kleiner Bereich für die Sicherheit (Sicherheitskonzepte beispielsweise bei Veranstaltungen).

Auch für die Kinder- und Jugendlichen gilt diese Rangordnung. Jeder beginnt bei uns als Kadett und darf sich nach einer erfolgreichen Mission über eine Beförderung freuen. Dieses machen wir zum einen als Anerkennung für die erbrachte Leistung, sowie für einen Lerneffekt zum Thema Hierarchien, denen Kindern im Leben immer ausgesetzt sein werden. Sei es in der Schule (Klassensprecher, Lehrer, Rektor), als auch im späteren Arbeits- und Berufsleben (Ausbilder, Abteilungsleiter, Chef etc.). Gleichzeitig sollen die Kinder mit Erwerb höherer Ränge auch lernen, die damit verbundenen Aufgaben und Verantwortungen zu übernehmen. Dabei achten wir natürlich darauf, dass alles stets Kind und Alter gerecht bleibt.